Tapetenbordüren hatten ihre großen Zeiten, verschwanden für eine Weile aus vielen Wohnungen und tauchten irgendwann wieder auf. Ganz weg waren sie eigentlich nie. Dafür sind die schmalen Tapetenstreifen viel zu praktisch. Mit einer Bordüre kannst du eine große Wand unterteilen, einen Übergang zwischen zwei Farben gestalten, einzelne Bereiche hervorheben oder einem Möbelstück ein völlig neues Aussehen geben.
Vor allem aber musst du für eine sichtbare Veränderung nicht gleich das ganze Zimmer neu tapezieren.
Genau darin liegt der Reiz moderner Tapetenbordüren. Sie müssen nicht mehr zwangsläufig so eingesetzt werden, wie man es aus früheren Jahrzehnten kennt: einmal waagerecht rund um das komplette Zimmer. Heute darf eine Bordüre viel kreativer werden. Sie kann senkrecht verlaufen, einen Türrahmen betonen, wie ein Bilderrahmen eingesetzt werden oder nur einen kleinen Abschnitt der Wand schmücken.
Und manchmal landet sie überhaupt nicht an der Wand.
Was sind Tapetenbordüren?
Eine Tapetenbordüre ist zunächst nichts anderes als ein vergleichsweise schmaler Tapetenstreifen mit einem dekorativen Muster oder einer bestimmten Farbgestaltung. Je nach Ausführung können Bordüren sehr schmal und zurückhaltend oder auffällig, stilvoll und breit sein. Heute steht vor allem die Bordüre selbstklebend im Mittelpunkt, denn sie ist einfach anzubringen.
Bei den Designs ist die Auswahl enorm. Florale Ornamente treffen auf geometrische Muster, klassische Motive auf moderne Grafiken. Es gibt Bordüren fürs Kinderzimmer, Landhausmuster, Retrodesigns, verspielte Blumen, Streifen, Ornamente und viele weitere Stilrichtungen.
Dabei sind dekorative Wandborten keineswegs eine moderne Erfindung. Schon lange bevor Tapeten industriell hergestellt wurden, nutzte man gemalte Friese und ornamentale Bänder, um Wandflächen zu gliedern und Räume optisch aufzuwerten.
Das Prinzip ist also alt. Die Möglichkeiten sind heute nur wesentlich größer.
Warum Bordüren wieder interessant sind
Wohntrends bewegen sich häufig in Wellen. Was einige Jahre als altmodisch gilt, wird irgendwann neu interpretiert. Bei Tapetenbordüren ist das nicht anders.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Anwendung.
Statt die Bordüre automatisch auf halber Wandhöhe einmal durch den gesamten Raum zu führen, kannst du gezielt kleine Flächen gestalten. Gerade in Verbindung mit modernen Wandfarben und schlichten Tapeten kann ein dekoratives Band interessant und hochwertig wirken.
Hinzu kommt ein praktischer Vorteil: Du brauchst relativ wenig Material, um eine sichtbare Veränderung in Küche, Wohnzimmer oder einem anderen Raum zu erzielen.
Eine kahle Wand muss deshalb nicht komplett neu gestaltet werden. Manchmal reicht eine geschickt platzierte Bordüre, um dem Raum mehr Struktur zu geben.
Tapetenbordüren an der Wand verwenden: Welche Möglichkeiten gibt es?
Die klassische waagerechte Bordüre ist nur eine von vielen Varianten. Bevor du loslegst, lohnt sich deshalb die Frage: Was soll die Bordüre im Raum eigentlich bewirken?
Soll sie einen Bereich hervorheben? Zwei Wandgestaltungen miteinander verbinden? Eine hohe Wand optisch gliedern? Oder soll sie hauptsächlich dekorativ wirken?
Je klarer die Aufgabe ist, desto leichter findest du die richtige Position.
Die klassische Wandbordüre als waagerechte Wandteilung
Die bekannteste Variante sind horizontal verlaufende Tapeten Bordüren. Sie teilt die Wand optisch in einen oberen und unteren Bereich.
Das bietet sich besonders an, wenn du zwei Wandfarben miteinander kombinieren oder Unitapeten von Mustertapeten trennen möchtest. Hochwertige Bordüren schaffen zwischen verschiedenen Tapeten einen sauberen Übergang und lassen Wohnträume wahr werden. Die Auswahl der Borte erfolgt nach dem Einrichtungsstil.
Ähnlich funktioniert die Gestaltung mit zwei unterschiedlichen Tapeten.
Eine dezente Uni-Tapete lässt sich beispielsweise mit einer gemusterten Tapete kombinieren. Die Bordüre übernimmt dabei die Rolle eines dekorativen Bindeglieds.
Bordüren und Borten knapp unterhalb der Decke
Warum immer in der Mitte der Wand?
Eine Tapetenborte kann auch direkt unterhalb der Zimmerdecke verlaufen. Dadurch entsteht eine Wirkung, die an einen klassischen Wandfries erinnert.
Besonders gut passt diese Gestaltung zu Altbauwohnungen, Landhausräumen, romantischen Einrichtungen oder historisch inspirierten Wohnstilen. Hier können Borten unvergleichliche Akzente setzen.
Ein ornamentales Muster kann beispielsweise mit Stuckleisten kombiniert werden. Bei einer modernen Einrichtung darf es dagegen eine grafische Bordüre in Beige sein. Immer im Trend liegen Mäander. Auch die Steinoptik oder Holzoptik liegen immer im Focus. Bei der großen Auswahl an Bordüren bleiben kaum Wünsche offen.
Türen mit Tapetenbordüren einrahmen
Ein Türrahmen muss nicht zwangsläufig nur aus Holz bestehen.
Mit einer Tapetenbordüre kannst du einen zusätzlichen dekorativen Rahmen um eine Tür gestalten. Das funktioniert besonders gut bei eher schlichten Wänden.
Stell dir beispielsweise eine dunkelblaue Wand mit einer schmalen goldfarbenen Ornamentbordüre rund um eine weiße Tür vor. Plötzlich wird aus einer normalen Zimmertür ein bewusstes Gestaltungselement.
Auch florale Bordüren können interessant aussehen, beispielsweise in einem romantischen Schlafzimmer oder in einem verspielten Gästezimmer.
Fenster bei der Raumgestaltung optisch hervorheben
Das gleiche Prinzip funktioniert am Fenster.
Stilvolle Bordüren können wie ein zusätzlicher Rahmen um die Fensteröffnung verlaufen. Dabei solltest du allerdings auf Vorhänge, Gardinen und andere Muster im Raum achten.
Sind die Textilien bereits sehr auffällig, ist eine ruhigere Bordüre meistens die bessere Wahl.
Einen Bilderrahmen direkt auf die Wand kleben
Eine der spannendsten Möglichkeiten ist der Einsatz als Wandrahmen.
Klebe vier Bordürenabschnitte zu einem großen Rechteck zusammen. Innerhalb dieses Rahmens kannst du anschließend ein Bild, mehrere Fotografien, einen Spiegel oder eine kleine Bildergalerie platzieren.
Du kannst sogar auf das Bild verzichten.
Eine gemusterte Tapete innerhalb des Rahmens macht aus der Wandfläche selbst ein Kunstwerk. Besonders wirkungsvoll ist diese Idee hinter einem Sofa, über einer Kommode oder hinter dem Bett.
Mehrere kleinere Rahmen nebeneinander erzeugen wiederum den Eindruck einer klassischen Wandvertäfelung.
Senkrechte Bordüren statt waagerechter Streifen
Tapetenbordüren müssen keineswegs horizontal verlaufen.
Senkrecht eingesetzt können sie eine Wand optisch strukturieren. Das ist beispielsweise interessant, wenn du verschiedene Funktionsbereiche innerhalb eines größeren Raumes markieren möchtest.
Eine senkrechte Bordüre kann den Essbereich optisch vom Wohnbereich trennen oder eine kleine Arbeitsecke hervorheben, ohne dass dafür eine zusätzliche Wand notwendig ist.
Die Bordüre hinter dem Bett
Ein Bett besitzt kein Kopfteil? Dann gestalte einfach eines an der Wand.
Mit Tapetenbordüren kannst du die Kontur eines großen Kopfteils nachbilden. Innerhalb des Rahmens verwendest du entweder die vorhandene Wandfarbe oder setzt zusätzlich eine andere Tapete ein.
Das spart Platz und bietet dir wesentlich mehr gestalterische Freiheit als ein klassisches Kopfteil.
Welche Bordüre passt zum Raum?
Eine Bordüre sollte nicht isoliert betrachtet werden. Sie gehört zum gesamten Farb- und Gestaltungskonzept des Zimmers.
Schau deshalb nicht nur auf die Wand.
Welche Farben haben Sofa, Teppich und Vorhänge? Gibt es bereits gemusterte Kissen? Welche Holzarten kommen im Raum vor? Gibt es andere auffällige Dekorationen?
Je mehr Muster bereits vorhanden sind, desto zurückhaltender darf die Bordüre sein.
Bei einem sehr schlicht eingerichteten Zimmer kannst du dagegen bewusst einen Kontrast setzen. Eine kräftige florale Bordüre auf einer einfarbigen Wand kann zum Blickfang werden.
Interessant ist auch die Wiederaufnahme vorhandener Farben. Enthält beispielsweise ein Sofakissen Dunkelgrün, Ocker und Creme, kann eine Bordüre mit ähnlichen Farbtönen eine optische Verbindung zwischen Möbeln und Wand schaffen.
Papierbordüre, Vliesbordüre oder selbstklebende Bordüre?
Ähnlich wie Tapeten werden Bordüren auf unterschiedlichen Trägermaterialien angeboten.
Papierbordüren werden mit einem geeigneten Tapetenkleister verarbeitet. Bei Vliesbordüren kommt in der Regel ein für Vlies geeigneter Kleber zum Einsatz. Daneben gibt es selbstklebende Tapetenbordüren, die besonders auf glatten Flächen praktisch sein können.
Welche Variante besser geeignet ist, hängt deshalb auch vom Untergrund und vom geplanten Projekt ab.
Wer beispielsweise eine sehr glatte Möbeloberfläche dekorieren möchte, kann mit einer selbstklebenden Bordüre besonders unkompliziert arbeiten.
Bei strukturierten Wandflächen sieht die Sache anders aus. Tapetenbordüre selbstklebend benötigt eine möglichst glatte Fläche, damit ausreichend Kontakt zum Untergrund entsteht.
Tapetenbordüren richtig anbringen
Die schönen Bordüren fallen sofort auf – leider gilt das auch für eine schief geklebte.
Deshalb solltest du den Verlauf vorher exakt bestimmen und anzeichnen. Bei langen waagerechten Strecken hilft eine Wasserwaage oder ein Linienlaser.
Der Untergrund sollte sauber, trocken und möglichst glatt sein.
Welcher Kleister verwendet wird, richtet sich nach dem Material der Bordüre. Papier- und Vliesprodukte haben unterschiedliche Anforderungen. Beachte deshalb zusätzlich die Verarbeitungshinweise des jeweiligen Herstellers.
Besonders wichtig wird sorgfältiges Arbeiten an den Übergängen. Wenn mehrere Bordürenstücke benötigt werden, muss das Muster passend fortgesetzt werden. Bei gemusterten Bordüren können kleine Verschiebungen schnell sichtbar werden.
Nimm dir für diesen Bereich lieber etwas mehr Zeit.
Tapetenbordüren müssen nicht an die Wand
Eine übrig gebliebene Bordüre gehört nicht automatisch in den Müll. Im Gegenteil: Gerade kleinere Reststücke eignen sich hervorragend für kreative Wohnideen.
Mit etwas Fantasie wird aus dem Tapetenstreifen ein Material für Möbel-Upcycling, Dekoration und kleine DIY-Projekte.
Alte Möbel mit Bordüren verschönern
Eine schlichte Kommode kann durch einen einzigen Tapetenstreifen völlig anders wirken.
Klebe die Bordüre beispielsweise mittig über die Schubladenfronten. Bei einer weißen Kommode kann eine botanische Bordüre einen schönen Kontrast bilden.
Alternativ kannst du nur die obere Schublade gestalten oder das Muster seitlich über das Möbelstück laufen lassen.
Auch Schranktüren eignen sich dafür.
Besonders spannend wird es bei alten Möbelstücken vom Flohmarkt. Ein kleiner Nachttisch, der zunächst ziemlich unscheinbar aussieht, kann mit Farbe, neuen Griffen und einer passenden Bordüre zum Einzelstück werden.
Regale bekommen eine dekorative Rückwand
Offene Regale bieten ebenfalls Möglichkeiten.
Statt die gesamte Rückwand zu tapezieren, kannst du lediglich einen oder mehrere Streifen einsetzen. Besonders schön wirkt das bei kleinen Wandregalen, Küchenregalen oder einem offenen Bücherregal.
Auch die Vorderkante eines Regalbodens lässt sich bei geeigneter Oberfläche dekorieren.
Bilderrahmen mit Tapetenbordüren gestalten
Schlichte Bilderrahmen müssen nicht schlicht bleiben.
Je nach Breite kannst du eine Bordüre direkt auf einen breiten Holzrahmen kleben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Tapetenstück als Passepartout zu verwenden.
So kannst du sogar mehrere unterschiedliche Bilder optisch miteinander verbinden. Verwende einfach bei allen Rahmen dieselbe Bordüre.
Tabletts individuell gestalten
Ein altes Holztablett lässt sich mit einem Stück Bordüre schnell verändern.
Beklebe beispielsweise den Boden des Tabletts und versiegle die Oberfläche anschließend mit einem für das Material geeigneten transparenten Schutz.
So entsteht ein individuelles Dekotablett für Kerzen, Vasen oder andere Wohnaccessoires.
Schubladen von innen gestalten
Nicht jede schöne Gestaltung muss sofort sichtbar sein.
Klebe Tapetenbordüren auf die Innenseiten von Schubladen oder an deren Seitenflächen. Erst beim Öffnen kommt das Muster zum Vorschein.
Gerade bei alten Kommoden oder einem restaurierten Sekretär ist das ein charmantes Detail.
Puppenhaus und Miniaturwelten tapezieren
Hier spielt die geringe Breite einer Bordüre ihre Stärke aus.
In Puppenhäusern können Tapetenbordüren wie normale Tapeten verwendet werden. Je nach Muster eignen sie sich für Miniatur-Wohnzimmer, Schlafzimmer oder kleine historische Räume.
Auch für Dioramen und andere Modellbauprojekte können Bordürenreste interessant sein.
Geschenkverpackungen mit Bordürenresten dekorieren
Ein kleines Stück Tapetenbordüre kann sogar Geschenkpapier ersetzen oder ergänzen.
Wickle ein Geschenk beispielsweise zunächst in schlichtes Packpapier und lege anschließend einen Streifen Bordüre darum. Eine Schnur aus Jute oder ein passendes Band dazu – fertig ist eine Verpackung, die kaum jemand ein zweites Mal verschenkt.
Kartons und Aufbewahrungsboxen verschönern
Schuhkartons und einfache Pappboxen sind praktisch, sehen aber nicht unbedingt dekorativ aus.
Mit Bordüren kannst du sie an die Einrichtung anpassen. Besonders schön ist es, mehrere Boxen mit derselben Bordüre zu gestalten und anschließend nebeneinander in ein Regal zu stellen.
So wird aus einfacher Aufbewahrung ein Teil der Raumgestaltung.
Bordürenreste nicht vorschnell wegwerfen
Gerade beim Tapezieren bleiben häufig kurze Abschnitte übrig. Hebe einige davon auf.
Aus kleinen Resten lassen sich Lesezeichen, Geschenkanhänger, Karten, Passepartouts oder kleine Dekoelemente herstellen. Auch Blumentöpfe, Dosen oder andere geeignete Gegenstände können damit gestaltet werden.
Damit sind Tapetenbordüren ein schönes Beispiel dafür, dass bei der Raumgestaltung nicht immer große Veränderungen notwendig sind.
Manchmal reichen zehn Zentimeter Tapete an der richtigen Stelle.
Häufige Fragen zu Tapetenbordüren
Was ist eine Tapetenbordüre?
Eine Tapetenbordüre ist ein schmaler dekorativer Tapetenstreifen. Sie wird zur optischen Gliederung und Gestaltung von Wänden verwendet, kann aber auch Möbel, Bilderrahmen und andere Gegenstände verzieren.
Auf welcher Höhe sollte eine Tapetenbordüre angebracht werden?
Dafür gibt es keine allgemein gültige Höhe. Die Position hängt von Raumhöhe, Einrichtung und gewünschter Wirkung ab. Bordüren können auf halber Wandhöhe, im oberen Wandbereich, direkt unter der Decke oder bewusst an einer individuell gewählten Stelle angebracht werden.
Kann ich eine Tapetenbordüre senkrecht kleben?
Ja. Eine Bordüre muss nicht horizontal verlaufen. Senkrechte Tapetenbordüren eignen sich beispielsweise zur optischen Abgrenzung unterschiedlicher Wohnbereiche oder als dekorative Streifen.
Kann eine Tapetenbordüre auf Raufaser geklebt werden?
Raufaser besitzt eine strukturierte Oberfläche und ist deshalb vor allem für selbstklebende Bordüren problematisch. Soll eine Bordüre auf einem solchen Untergrund angebracht werden, muss die Eignung des Produkts geprüft werden. Gegebenenfalls kann ein zusätzlicher geeigneter Bordürenkleber notwendig sein.
Welchen Kleister brauche ich für Tapetenbordüren?
Das hängt vom Trägermaterial ab. Für Papierbordüren wird ein geeigneter Kleister für Papiertapeten verwendet, für Vliesbordüren ein entsprechender Vlieskleber. Darüber hinaus sind spezielle Bordürenkleber erhältlich. Entscheidend sind die Herstellerangaben des jeweiligen Produkts.
Kann man Tapetenbordüren auf Möbel kleben?
Grundsätzlich lassen sich viele glatte Möbeloberflächen mit Bordüren gestalten. Der Untergrund sollte sauber, fettfrei und für den verwendeten Kleber geeignet sein. Besonders interessant sind Bordüren für Schubladenfronten, Schranktüren, Regale und kleinere Upcycling-Projekte.
Was kann ich aus Resten von Tapetenbordüren machen?
Bordürenreste eignen sich unter anderem zum Verzieren von Bilderrahmen, Aufbewahrungsboxen, Geschenkverpackungen, Puppenhäusern, Schubladen oder kleinen Möbelstücken. Selbst kurze Abschnitte müssen deshalb nicht weggeworfen werden.
Tapetenbordüren neu gedacht
Wer bei Tapetenbordüren nur an einen gemusterten Streifen auf halber Wandhöhe denkt, unterschätzt ihre Möglichkeiten.
Gerade heute passen Bordüren gut zu einer Wohnraumgestaltung, bei der nicht mehr jedes Zimmer nach einem festen Schema eingerichtet werden muss. Du kannst einzelne Bereiche betonen, alte Möbel verändern oder aus einer unscheinbaren Wand einen Blickfang machen.
Dabei darfst du ruhig experimentieren.
Klebe die Bordüre senkrecht statt waagerecht. Gestalte einen Rahmen hinter dem Sofa. Betone eine Tür. Verziere eine alte Kommode. Beklebe die Rückwand eines Regals oder verwende die letzten 30 Zentimeter für eine Geschenkbox.
Eine Tapetenbordüre ist eben nicht nur ein schmaler Streifen Tapete. Richtig eingesetzt wird sie zu einem kleinen Gestaltungselement, mit dem sich erstaunlich viel verändern lässt.